Informationen zum betrieblichen Rechnungswesen - Schwerpunkt Finanzbuchhaltung

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Einsatz eines Buchhaltungsprogramms - Umsatzsteuervoranmeldungen mit der Classic Line von Sage erstellen

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Sollversteuerung und Istversteuerung

Als erstes muss geklärt werden, ob für das Unternehmen die Ist-Versteuerung möglich ist. Der Unterschied zwischen Sollversteuerung und Istversteuerung wird auf der Seite Grundlagen der Umsatzsteuer erläutert. Grundsätzlich gilt:

Sollversteuerung (§16 Abs. 1 UStG) Istversteuerung (§20 Abs. 1 UStG)
In der Ausgangsrechnung vereinbarte Umsatzsteuer Durch den Kunden schon bezahlte, also vereinnahmte Umsatzsteuer
minus minus
Vorsteuer Vorsteuer
Zahllast oder Vorsteuerüberhang Zahllast oder Vorsteuerüberhang

Im Falle der Istversteuerung muss im Mandantenstamm - Register FiBu - Feld Beginn Ist-Versteuerung der Monat und das Jahr des Beginns der Istversteuerung hinterlegt werden.

Mandantenstamm - Register FiBu - Feld Beginn Ist-Versteuerung

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Umsatzsteuervoranmeldung

Nach §16 Abs. 1 UStG ist der Besteuerungszeitraum das Kalenderjahr. Nach §18 Abs. 1 UStG hat der Unternehmer bis zum 10. Tag nach Ablauf jedes Voranmeldungszeitraums eine Voranmeldung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung nach Maßgabe der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung zu übermitteln. Nur auf Antrag kann das Finanzamt zur Vermeidung von unbilligen Härten auf eine elektronische Übermittlung verzichten. Die Vorauszahlung ist am 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums fällig.

In welchen Zeitabständen eine Umsatzsteuervoranmeldung erstellt werden muss, richtet sich nach der Steuer für das vorangegangene Kalenderjahr. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Seite Grundlagen der Umsatzsteuer. In der Regel ist der Kalendermonat Voranmeldungszeitraum. Nimmt der Unternehmer seine berufliche oder gewerbliche Tätigkeit auf, ist im laufenden und folgenden Kalenderjahr Voranmeldungszeitraum der Kalendermonat.

Dauerfristverlängerung

Hat das Unternehmen bei der Einhaltung der Fristen Schwierigkeiten, besteht die Möglichkeit der Beantragung einer Dauerfristverlängerung.

Nach §18 Abs. 6 UStG kann das Bundesministerium der Finanzen mit Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung die Fristen für die Voranmeldungen und Vorauszahlungen um einen Monat verlängern und das Verfahren näher bestimmen. Dabei kann angeordnet werden, dass der Unternehmer eine Sondervorauszahlung auf die Steuer für das Kalenderjahr zu entrichten hat.

Das Verfahren ist in den §§46-48 UStDV geregelt. Der Unternehmer (Monatszahler) muss bis 10. Februar eine Vorauszahlung von einem Elftel der Summe der Vorauszahlungen für das vorangegangene Kalenderjahr leisten. Am 10. März leistet er dann eine Vorauszahlung für den Januar. Er gewinnt also einen Monat mehr Zeit für den innerbetrieblichen Ablauf. Ein Vorteil für die Liquidität ergibt sich nicht.

Versenden (ELSTER)

Die Classic Line unterstützt das Versenden von Steuermeldungen mit dem elektronischen Steuersendeverfahren der Bundesfinanzverwaltung (Elster).

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